Alle sind gemein zu Lutz

Hallo Lutz Bachmann,

manchmal ist es aber auch wie verhext, und alles läuft nur noch schief, nicht wahr Lutzi?
Nicht nur, dass Sie auf Teneriffa nicht mehr erwünscht sind und im November der Berufungs-Prozess wegen Volksverhetzung auf Sie wartet. Nein, auch die Spendensache ging schief. 

Wer konnte denn auch ahnen, dass man sehen kann, von welchem Konto Sie verlorene Prozesse bezahlen? Dabei war das ja auch sowieso unfair. Sie haben ja nur ein ganz kleines bisschen beleidigt und gehetzt, was ja außerdem der „Pegida-Sache“ dient, womit die Zahlung Ihrer Meinung nach rechtens ist. Das gehört doch alles in den Rahmen der Meinungsfreiheit, auch ist Beleidigung ganz sicher im Sinne der Pegida-Bewegung, oder doch nicht?

Aber, dass dann auch noch gemeckert wird, weil das Impressum Ihres Pegida-Internetladens gegen geltendes Recht verstieß, weil so unwichtige Dinge, wie die Umsatzsteueridentifikationsnummer, ladungsfähige Anschrift sowie Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde fehlten, das ist doch wirklich ungeheuerlich. 
Da wird es doch nicht etwa Abmahnungen gegeben haben!

Aber, da wir gerade über Ihren Einkaufsladen sprechen:
Sie wollten sich doch erkundigen und uns mitteilen, wo Ihre Textilien hergestellt werden! 10€ für ein bedrucktes Leibchen und 25€ für einen Kapuzenüberzieher, das hört sich nicht gerade so an, als förderten Sie deutsche Arbeitsplätze, oder als würden Sie dazu beitragen, dass es zukünftiger weniger „Wirtschaftsflüchtlinge” gibt. 

Das Leben ist kein Ponyhof, lieber Lutz. 

Wiehernde Grüße. 
Deine
#HoGeSatzbau

Zum Nachlesen:
sz-online.de/sachsen/griff-in-die-vereinskasse-3524784.html

Foto:
facebook.com/lutzbachmannofficial/posts/1381254908566170:0