Wenn wir nur wöllten tun würden

Lieber Manfred Börners,

toll, dass du etwas tun möchtest!
Ich mag an dieser Stelle gern die AfD-Berlin zitieren, die wir gestern Abend korrigiert haben: „WIR wollen das gar nicht schaffen!“

Na zum Glück gibt es ja das Regime, das schafft alles.

„Im allgemeinen Sprachgebrauch findet ‚Regime‘ mit abwertender Konnotation vor allem für nicht demokratisch gebildete und kontrollierte Herrschaftsformen, etwa für Diktaturen oder Putschregierungen, Verwendung.“

Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen, dass ich nicht zur Wahl gehen durfte, verhaftet und eingesperrt wurde, als ich Kritik an der Regierung geäußert habe. Das war grauenhaft!

Ach nein, Moment, das war nur eine Fernsehdokumentation. Kann man ja mal verwechseln.

„Wo kein Wille ist, […]da ist auch kein Weg! Diese Pa[…][r]al[l]elgesellschaften aufzulösen würde kein großes Problem darstellen[,] wenn man nur w[…][o]ll[…]e[n würde]. Statt[…]dessen verfolgt man lieber politische Gegner und veranstaltet Schauprozesse gegen jene, die es wagen[,] sich gegen das Regime zu stellen oder auch nur Äußerungen gegen unfähige Politiker zu tätigen. Der deutsche Staat ist armse[…]lig, […]verlogen und […][d]eutschfeindlich!“

Tipp: Wie Lutz bereits sagte, lösen echte Demokraten ihre Probleme natürlich mit „genug Munition und Stricke[n]“. Die Fallstricke der deuschen Sprache hast du ja nun kennengelernt, also schnell den Füller nachgeladen und alle Munition ins Vokabelheft verschossen. Bitte schreibe 100 mal:

„Parallelgesellschaften lösen sich durch Erschießen und Aufhängen nicht auf.“

Armselige Grüße
Deine #HoGeSatzbau

Quelle: http://ift.tt/2bm4fnD via Hooligans Gegen Satzbau http://ift.tt/2bmODO6