Schleierhafte Geschichte

Liebe Ute Hacke,

bevor wir zu deiner Korrektur kommen, möchte ich dir eine kleine Anekdote erzählen, die sich vor zwei Tagen ereignet hat.

Ich lief mit einem Kollegen die Friedrichstraße in Berlin entlang, als uns eine augenscheinlich arabische Familie größeren Umfanges begegnete. Eltern, sie verschleiert, vier Kinder, Mädchen und Jungs, keines mit Kopftuch. Mein Kollege fing auf einmal an zu grinsen und sagte: „Jetzt stell dir mal vor, die fotografiert jetzt jemand, schreibt irgendwas mit integrationsunwilligen Sozialschmarotzern dazu und fertig ist das Vorurteil.“
Dass diese Familie seit ewigen Zeiten hier integriert ist, in einem der besten Häuser am Ort lebt und sie sicherlich nicht nur einen Arbeitsplatz finanzieren, das mag man natürlich nicht hören. Das Bild vom integrationsunwilligen Sozialstaatsasylanten passt ja auch viel besser. Um die Diskussion sachlich und bezugnehmend auf die mögliche Einschränkung von Frauenrechten zu führen, müsstet ihr vielleicht mal mit und nicht über andere Menschen reden.

„[…][D]ie wollen sich nicht integrieren, [die wollen] nur unser […][G]eld[,] für ihre […][K]inder und […][A]utos.[…] […][A]chja, […][A]utos und […][W]ohnungen gibt es ja umsonst hier.[…]“

Tipp: Diese oben beschriebenen Familien brauchen weder dein Geld, noch deine Wohnung, da sie sich diese einfach kaufen können, ohne mit der Wimper zu zucken. Es wäre wirklich hilfreich, wenn ihr neuen Politikexperten nicht ständig alles durcheinanderbringen würdet.

Vollverschleierte Grüße
Deine #HoGeSatzbau

Quelle: http://ift.tt/2b40wXu via Hooligans Gegen Satzbau http://ift.tt/2b41iU7

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