Heile, heile Gänschen, Mäuschen hat ein Schwänzchen.

Lieber Armin Feige,

uns ist so, als hätten wir dich bereits vor Längerem auf unserer Schulbank begrüßt, seitdem scheinst du allerdings geschwänzt zu haben. Nein, geschwänzt hat jetzt nichts mit Homosexualität zu tun, keine Sorge. 

Reden wir nun also über das Buch von Olivia Jones, in welchem Kindern nahegebracht wird, dass es außer Mama und Papa eben auch Mama und Mama oder Papa und Papa geben kann. Weil Liebe nunmal etwas Feines ist, und jeder doch einfach mal lieben kann, wen er oder sie will.

Soweit also nichts Verwerfliches.

Ich habe das einem Minihool (damals 5) mal so erklärt, als er mich fragte, warum hier und da Regenbogenfahnen hängen:

„Weißt du, die Farben im Regenbogen sind bunt, wie wir Menschen, und alle Farben haben sich lieb. Es ist nämlich ganz wichtig, dass wir uns lieb haben, denn stell dir mal vor, das wäre nicht so, dann würden wir uns dauernd ärgern und es wäre nicht so schön bunt. Niemand auf der Welt darf dir vorschreiben, wen du liebhaben darfst, NIEMAND! Wenn du jemanden liebhast, dann ist das volllkommen ok! Alle Farben zusammen ergeben nämlich dann diesen tollen Regenbogen, und mit dem zeigen die Menschen, dass sie das auch so sehen.“

Ist das kindlich genug erklärt, oder witterst du jetzt auch bei uns Frühsexualisierung? Frühe Bildung hätte dir sicherlich auch nicht geschadet!

„Kinder sollen Kinder bleiben[…][,] […][d]as ist […][K]indesmissbrauch.[ ]Da könnte ja gleich ein Erwachsener mit einem Kita[…]kind schlafen u[nd] ihm […][S]ex[ualpraktiken] bei[…]bringen,[ ]da wäre [das Geschrei] von den […][E]ltern […]aber groß.[ ]Mann müsste ihn […][a]nzeigen[,] Kindern sowas vorzulesen[.]“

Natürlich kann man auch deinem Vorbild folgen und sich einfach kreuz und quer gegenseitig hassen. Einfach alles das hassen, was man selbst nicht ist oder versteht, aber das ist für uns nicht wirklich erstrebenswert. Haben wir doch schon Wutbürger genug.

Liebende Grüße
Deine #HoGeSatzbau

Quelle: www.facebook.com/aktionkig/posts/709756699180236