Probleme beim Rechte Beschaffen

Liebe Musikantentruppe der Alternative für Deutschland Landesverband Berlin – AfD Berlin,

ihr schreibt:

„Bei der Beschaffung von Rechten für die Musikuntermalung unseres Wahlkampfspots haben wir Erfahrungen machen müssen, die wir in einer Demokratie nicht für möglich gehalten haben: Keiner der von uns angefragten Verlage war bereit, uns Musikrechte zu lizensieren.“

Das nennt man auch freie Marktwirtschaft, Meinungsäußerung oder Selbstbestimmung. So lange ein Musikverlag ein eigenständiges wirtschaftliches Unternehmen ist, liegt es beim Verlag, ob, wie und zu welchen Konditionen er z.B. Musikrechte veräußert.

„Ein Film für die AfD wurde rundheraus abgelehnt.“

Habt ihr in eurem „Volk“ keine eigenen Filmschaffenden?

„Einen derartigen Boykott kannten wir zwar bereits bei der Anmietung von Räumen und Lokalen, aber hier wurde eine neue Stufe erreicht.“

Nein, denn es ist kein Boykott. Ihr seid schlicht unbeliebt. Wenn sich in meinem Restaurant jemand daneben benimmt, dann bediene ich ihn nicht mehr. Das Geile daran ist, dass wir in keiner Diktatur leben, die mir die Bewirtung vorschreibt.

„Ein Armutszeugnis für die politische Kultur in unserem Lande.“

Eine Auszeichnung der vorherrschenden zivilen Courage, das fänden wir passender.

„Nichtsdestotrotz wünschen wir viel Vergnügen mit unserem Wahlkampfspot.“

Danke! Schauen wir uns nicht an.

#HoGeSatzbau
PS: Wir dachten immer, dass die Beschaffung von Rechten euer kleinstes Problem wäre.

Quelle: http://ift.tt/2crn7QU via Hooligans Gegen Satzbau http://ift.tt/2cF4I5h