Traumatisierung durch Kultur

Hallo Jörg,

wenn du schon deinem xenophoben Zähnefletschen Ausdruck verleihen möchtest, dann sollte dein Kommentar doch auch inhaltlich einer gewissen Logik folgen. Da wir ja nun unsere Pappenheimer kennen, wissen wir natürlich, wer wann gemeint ist. Ein unerfahrener Leser würde sich vielleicht fragen: „Wer ist ‚dem‘ und ‚ihm‘? Warum soll es dem Täter etwas ‚nützen‘, verhaftet zu werden, der will das doch sicher gar nicht? Warum traumatisiert es Menschen, wenn sie ihrer ‚Kultur‘ ‚folgen‘? Ist Jörg vielleicht von seiner ‚Kultur‘ traumatisiert? Wo genau steht denn, dass diese ‚Kultur‘ des Täters eine andere ist, als die des Kommentators? Was genau ist in dem Fall ‚Kultur‘? Und warum kann der Jörg keine Interpunktionsregeln?“

Damit nun dieser unerfahrene Leser nicht gänzlich mit diesem belastenden Fragenkatalog alleingelassen wird, springen wir auch hier gerne beherzt ein, um das Internet ein kleines bisschen verständlicher und schlauer zu machen. Das mit der Kultur haben wir so gelassen, auch wenn sich mir als Kulturwissenschaftlerin die Fußnägel kräuseln.

„Was nützt es dem[ Opfer],[ ]wenn man [den Täter] festnimmt?[ ]Der Richter schaut ihn ga[…]nz böse an[…][ ]u[nd][ ]lässt ihn laufen[,][ ][w]eil der Täter nur seiner Kultur gefolgt ist.[ ][„]Traumatisiert[…][“][ ]nennt [d]er [Richter] das dann[.][…]“

Hier scheint uns die Enge zwischen den Satzzeichen mit einer gewissen geistigen Enge zu korrelieren. Vielleicht atmest du mal tief durch, bevor du reflexartig deinem Impuls folgst, dich bei solchen Geschehnissen als Experte zu betätigen. Facebookknurren hat noch niemandem geholfen.

Bellende Grüße
Eure
#HoGeSatzbau

Quelle:
facebook.com/sebastian.schnoy.9/posts/1289885747729383